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Frömmigkeit – ein verlorenes Wort?

Die „Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung“ in Darmstadt verfolgt seit über 60 Jahren die Entwicklung unserer Sprache, äußert sich auch jährlich zu positiven oder negativen Entwicklungen darin. Sprache ist ja ein Prozess, der kein Ende findet.
Ich benötige ihre Expertise nicht, wenn mir auffällt, dass bestimmte Begriffe kaum oder gar nicht mehr Verwendung finden. Dazu gehört sicher auch der Begriff

Frömmigkeit

Sehr gern würde ich von Leserinnen/Lesern des „Wort zum Alltag“ erfahren, ob in ihrem persönlichen Sprachgebrauch dieser Begriff noch Verwendung findet und, falls ja, mit welchem Inhalt, welcher Bedeutung? Über einen Leserbrief als Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Kommentar ( 1)

  1. Antworten
    Hans Schroeder says:

    „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich den Himmel komm.“ Dieser Kinderreim ging mir den ganzen Tag durch den Kopf nachdem ich heute morgen deinen Beitrag las, lieber Dietrich. Darueber nachzudenken war mir wichtig genug. Das Wort Fromm im Alltagsgebrauch entdecke ich selten, gelegentlich verbunden mit „froemmeln“ und „Froemmigkeit“ in der katholischen Umgebung angefuellt mit visuellen Zeichen der Glaeubigkeit,in der protestantischen Welt kaum noch. Zuviel Ratio?
    Beste Gruesse,
    Hans

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