Unsere Gemeinde hat in diesen Tagen wieder ein Rundschreiben unseres Freundes und Bruders in Christus Rolf Strobelt bekommen. Es ist das letzte nach 20 Jahren als am längsten dort tätiger deutscher evangelischer Missionar in Papua Neuguinea. Der Schreiber blickt zurück auf diese Jahre in z.T. sehr schwierigen Lebensumständen. Bei seinen Besuchen in unserer Gemeinde, im Jahr 2009 hatten meine Frau und ich ihn gut zwei Wochen als unseren Gast, hat er uns in und nach Gottesdiensten von seinem Tun erzählt. Unsere Gemeinde hat mehrfach im Rahmen ihrer Möglichkeiten seine Arbeit auch ganz konkret materiell gefördert. Im Jahr 2009 war es die Finanzierung von Sägeblättern, mit deren Hilfe eigene Bäume in Bretter für die Renovierung von ca. 80 Bungalows verwandelt werden sollten. In diesen Bungalows lebten die Studenten des theologischen Seminars, der Predigernachwuchs der Zukunft, meistens schon mit ihren Familien. Für diese Sägeblätter wurde im Lande selbst mehr als der doppelte Preis verlangt, weil man ohne Konkurrenz war.
Zum Thema passend, fand ich in diesem Monat den folgenden Text:
„Missionare sind Gesandte der göttlichen Liebe.“
Rolf Strobelt in seiner typischen Bescheidenheit würde einen solchen Satz nicht schreiben, doch es bedarf keines Zweifels, dass er genau das für 20 Jahre in Papua Neuguinea gewesen ist.

