Wenn mir jemand vor einer Reihe von Wochen gesagt hätte, daß ein Aufenthalt in zwei Krankenhäusern sich für sie/ihn als eine Zeit ausgeprägten Segens erwiesen habe, wären bei mir mindestens Zweifel aufgekommen, wenn nicht mehr.
Und doch habe ich ein solches Erlebnis gerade hinter mir. Eine notwendige Fußoperation führte mich für fünf Tage in das erste Krankenhaus, eine angeratene Rehabilitation für eine weitere Woche in ein anderes Krankenhaus.
In beiden Krankenhäusern habe ich Menschen kennenlernen dürfen, deren Erfahrungen und Dienst unvergesslich bleiben werden.
Im ersten Krankenhaus lernte ich eine Frau kennen und hatte drei ausgedehnte Gespräche mit ihr, die an der Spitze eines Teams von seelsorgerisch tätigen Menschen steht. Die mir zugänglich gemachten Meditationen werde ich erwerben und mit anderen Menschen teilen.
Im zweiten Krankenhaus gingen die Gespräche mit einer dort in diesem Bereich tätigen Frau schon in manche Einzelheiten. Als ich sie schließlich bei unserem zweiten Treffen fragte, wie sie mit sterbenskranken Menschen umginge, hatte ich eine ausführliche Antwort erwartet. Stattdessen bekam ich gesagt:
„God leads me!
In dieser denkbar klappen Form werde auch ich die Wegweisung Gottes erbitten.

