
Seit nun weit mehr als 50 Jahren ist das Aufsuchen eines Predigttextes für einen Gottesdienst immer noch ein spannender Augenblick für mich.
Spricht mich der zu verwendende Text spontan an oder ist es, wie manchmal bei Texten aus dem Alten Testament, ein erster Moment der Fremdheit, vielleicht sogar von schwierigem Zugang?
Als Grunderfahrung bei Texten aus dem Alten Testament ist die Erläuterung des historischen Umfeldes des Geschehens regelrecht unerläßlich.
Der Text für den kommenden Sonntag (29.5.) hat mich nicht nur spontan angesprochen, sondern regelrecht mit innerer Freude des Gestaltens erfüllt. In Kurzfassung läßt er sich (1. Johannesbrief, Kapitel 4, Verse 16b bis 21) so zusammenfassen:
„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
Darüber wollen wir gemeinsam nachdenken und singen wollen wir u.a. dieses Lied, das so anfängt:
„Gott liebt dieses Welt,
und wir sind sein eigen.
Wohin er uns stellt,
sollen wir es zeigen:
Gott liebt diese Welt!“

Kommentar ( 1)
Angelika says:
30. Mai 2016 at 20:05Dieses schöne Bibelwort ist der Taufspruch meines Sohnes Johannes. Heute ist er 25 Jahre geworden. Und Andrea Pistor hat auch Geburtstag. Happy birthday!