Die Kirchen in der deutsch-französischen Grenzregion arbeiten eng zusammen
Speyer (epd). Sie leben die Versöhnung über Grenzen und Gräber hinweg: In fast allen Bereichen arbeiten deutsche und französische Kirchen am Oberrhein und in der Großregion Saar-Lor-Lux schon seit Jahrzehnten eng zusammen. „Wir leben als Kirchen ein Stück Europa vor“, urteilt der pfälzische Ökumenedezernent Manfred Sutter. Er engagiert sich bereits seit langem in der Zusammenarbeit der pfälzischen Landeskirche mit der Union der Protestantischen Kirchen von Elsass und Lothringen.
Und doch wird seine Vision einer grenzüberschreitenden protestantischen Kirche, die die Regionen Pfalz, Baden, das Elsass und die Nordschweiz umfasst, noch lange auf sich warten lassen: Zu unterschiedlich sind die kirchlichen Strukturen – und zu schlecht die Sprachkenntnisse, besonders bei jungen Menschen. In die grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen am Rhein und an der Saar ist – im positiven wie im negativen Sinne – der Alltag eingekehrt.
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