Die nachfolgende Geschichte ist mir in dem PodCast einer Predigt von Andres Reith am 4.11. auf diesem Internetportal begegnet. Ich möchte sie hier mit eigenen Worten mit den Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“ teilen.
In einem Zugabteil sitzen sich zwei Männer gegenüber. Einer der beiden Fahrgäste wird zunehmend unruhig ohne ersichtlichen Grund und gesteht schließlich seinem fremden Gegenüber die Ursache dafür. Nach einer kriminellen Tat ist er nach langer Haft an diesem Tag aus dem Gefängnis entlassen worden. Seinen Eltern hat er geschrieben, daß er heute mit dem Zug an ihrem Grundstück vorbeifahren werde. Sollten die Eltern ihm vergeben können, möchten sie doch bitte ein weißes Tuch in ihren Apfelbaum an der Bahnstrecke hängen.
Wenig später fährt der Zug an dem Grundstück vorbei: der Apfelbaum hängt voller weißer Tücher.
Durch Gottes Liebe wird uns immer wieder neu vergeben. Durch unsere Liebe können wir anderen Menschen immer wieder neu vergeben. Sicher auch ohne weiße Tücher im Apfelbaum.
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