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„I shall not hate“

So lautete der Titel eines Buches, das ich in diesen Tagen gelesen habe. In ihm schildert der als Facharzt ausgebildete Verfasser sein Leben vom Aufwachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Gaza-Streifen. Als erstem dort lebenden Menschen ist ihm dieser Weg trotz vieler Widerstände gelungen. Er möchte nicht nur zur medizinischen Versorgung der Bewohner beitragen, sondern zusammen mit israelischen Medizinern eine Brücke auf dem Weg zum Frieden bauen helfen. Es gibt manche Formen der Zusammenarbeit, doch die Radikalen auf beiden Seiten machen diesen Weg letztlich unmöglich, indem die israelische Armee im Gaza-Streifen einmarschiert, nachdem die palästinensische HAMAS-Organisation über einen längeren Zeitraum israelisches Territorium mit Raketen beschossen hat. Bei dem Einmarsch verliert der Arzt und Verfasser drei seiner Töchter und eine Nichte.
Er schildert das Grauen des Geschehens und schreibt dann diesen Satz:

„Hatred is an illness“

Immer neue Verbrechen an zahlreichen Orten/Gebieten der Welt werden von diesen Hassenden begangen. Wir dürfen/müssen für den Frieden beten und dort konkret dazu beitragen, wo es Möglichkeiten für uns gibt. Frieden fängt im einzelnen Menschen an, der Hass als eine Krankheit begreift.

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