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Ignatian Spirituality

Peter-Canisius-House

Manchmal gibt es eigenartige Zusammentreffen in unserem Alltag. Am vergangenen Freitag lautete das Stichwort des gemeinsamen Nachdenkens „healing crisis“, hervorgegangen aus einer Radiosendung in der Reihe „Spirit of Things“.
Am folgenden Tag nahm ich teil an einem Seminar „Spirituality and Depression“. Es wurde angeboten im Peter Canisius-House in Pymble. Angesichts meiner Depression nach dem plötzlichen Tod meiner Frau hatte mich ein  enger Freund  auf das Angebot hingewiesen.
Das Peter Canisius-Haus ist eines der Zentren des Jesuitenordens, der sich auf Ignatius von Loyola gründet.
Für mich schon überraschend war die Zusammensetzung der fast dreissigköpfigen Gruppe, waren es doch weit überwiegend jüngere Menschen, die sich neue Zugänge zur Bewältigung ihrer persönlichen Situation wünschten.
Ich wurde erinnert an eine einwöchige seelsorgerliche Beziehung zu einer Ärztin für Psychotherapie, die sich ebenfalls, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, um diesen Zugang bemühte.
Es kann hier nicht die Darstellung des Seminares selbst geschehen, doch in der  Schlussrunde wurde aus den Äußerungen der Teilnehmer sehr deutlich, dass ein mentaler Krankheitszustand durchaus in der christlichen Spiritualität auf konkrete Heilungselemente treffen kann,  in der auch eine veränderte Position medizinischer Wege die Folge sein kann. Offensichtlich war diese Erfahrung für alle ein Deutlichwerden  neuer Hoffnungen.

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