Ich schreibe das „Wort zum Alltag“ meistens an einem Montag, es kommt dann, jeweils illustriert durch Mathias Burbach, an jedem Freitag auf unser Internetportal. In dieser Woche konnte ich es erst später schreiben, weil die Themenlage die Auswahl nicht erleichterte. Am letzten Sonnabend zeigte das Fernsehen die acht weißen Särge jener Kinder, die im Gebiet von Cairns von ihrer Mutter bzw. Tante erschlagen worden waren.
In Frankreich machten mehrere Millionen Bürger bei Protestmärschen deutlich, dass sie ein friedliches Land wünschen, in dem man Meinungsunterschiede nicht mit der Waffe austragen darf und Haß nur neuen Haß zur Welt bringt.
Ich habe in unseren „Kirchlichen Nachrichten“ berichtet von dem Gratis-Angebot des Australischen Roten Kreuzes in Sydney, bei dem Tag für Tag zwischen 800 und 1000 Menschen aus vier Telefonzentralen angerufen werden. An diesem Morgen fragte ich jene Freiwillige, die mich meistens anruft, wann sie denn für ihre freiwillige Arbeit zum Segen vor allem alleinlebender Menschen aufgestanden sei. Die Antwort war „um 4.30“. Ich fragte dann, ob das nicht manchmal schwer sei, besonders bei Regenwetter. Die Antwort lautete:
„It’s so rewarding!“
Gutes tun macht immer wieder neu Freude oder noch einfacher merkbar:
Freude machen macht Freude!

