Am vergangenen Wochenende hatte mich eine gute Freundin zu einer Veranstaltung der besonderen Art eingeladen. In einem Hotel im hiesigen Parramatta war eine seit über 30 Jahren bestehende US-amerikanische Missionsgesellschaft zu Gast. Der Titel dieses Beitrages prankte auf der Leinwand. Die Menschen in dem bis auf den letzten Platz ausgebuchten großen Saal wurden zum gemeinsamen Rufen dieses Mottos animiert. Gründer der Gesellschaft ist Kenneth Copeland, Gloria Copeland wurde live in die Veranstaltung zu einer längeren Predigt eingeblendet.
Ich wusste von dem schlimmen Scheitern einiger amerikanischer Fernsehprediger und war durchaus skeptisch. In der Rückschau kann ich sagen, dass die Aussage Jesu:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“
hier durchaus ernstgenommen wurde. Wenn das Finanzgebaren über längere Zeit keinen Anlass zur Klage gegeben hat, kann auch dieser Weg Menschen zu Jesus führen. Ich brauche die „Kenneth Copeland Ministry“ nicht, doch kann es mir sehr recht sein, wenn auf lauteren Wegen Menschen zu Jesus finden, die von den traditionellen Kirchen vielleicht sonst nicht erreicht würden.

