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„… makes me feel normal …“

Mensch

Seit dem Juni 2009 habe ich nach dem Tod meiner Frau eine örtliche spirituelle Heimat in der anglikanischen Gemeinde ganz in der Nähe gefunden. Das  ändert nichts an meiner engen Bindung an unsere deutschsprachige lutherische Gemeinde.
Kurz nach meinem Hinzukommen wurde in der Gemeinde ein Hausbibelkreis für Senioren gegründet, dem ich gleich zu Anfang beigetreten bin. Er trifft sich jede Woche an einem Nachmittag.
Nach einem leichten Schlaganfall hat eines unserer Mitglieder in einem Nursing Home eine neue Heimat gefunden. Dort haben wir mit ihr nicht nur ihren 90. Geburtstag gefeiert, sondern kommen einmal im Monat bei ihr zusammen.
Die alte Dame ist geistig völlig frisch und munter und sagte bei unserem Hereinkommen bei unserem letzten Zusammentreffen etwa den obigen Satz in der Überschrift. Wir haben nicht weiter darüber gesprochen, doch er lässt mich seitdem nicht los. Ich stelle mir Fragen nach der Normalität der letzten Lebensphase und ihren Veränderungen. Auch intensives Beten gehört dazu.
Vielleicht kann es auch mit Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“ dazu einen Meinungsaustausch geben. Dafür wäre ich dankbar.

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