
Regelmäßige Leserinnen/Leser des „Wort zum Alltag“ wissen, dass schon vielfach das Thema für diese wöchentliche Besinnung aus dem täglichen katholischen Abreisskalender stammt, den ich nun schon viele Jahre von unserer katholischen Schwestergemeinde zum Jahreswechsel geschenkt bekomme. Am letzten Sonntag war der ausgewählte Text sehr kurz und beginnt in der Überschrift:
„MENSCH WERDEN IST EINE KUNST“.
Als Verfasser wird NOVALIS angegeben. Auf Knopfdruck waren zu ihm vielfältige und interessante Informationen auf dem Internet auffindbar. Hier nur dies: Pseudonym des Dichters der frühen Romantik (1772 – 1801); sein richtiger Name lautet Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg.
Das Thema der Menschwerdung erinnerte mich an ein Geschehen vor etwa 30 Jahren, als ich mir im Warenhaus Visitenkarten druckte, die nur diesen Text enthielten:
Dietrich Rehnert, Mensch
Wir sind und bleiben auf dem Weg der Menschwerdung gegen alles Blutvergießen der täglichen Medien. Wie lange wird GOTT noch Geduld mit uns haben?
(Illustration: Portrait von Novalis von Franz Gareis)

Kommentar ( 1)
Christa Simon says:
4. September 2016 at 11:27Wie lange muessen wir noch warten bis Gottes Geist die Menschheit zum friedichen Miteinanderleben beeinflusst?