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Miteinander

Im Pfingstgottesdienst am vergangenen Sonntag gab es zwei besondere Elemente, die ein Nachlesen/Nachdenken lohnen könnten. Jeder Besucher bekam am Eingang einen Spruch in die Hand gedrückt. Eine größere Reihe verschiedener Texte fand dabei Verwendung. „Mein“ Text lautete: „Jesus macht Dich stark.“ Ich hatte die Wirklichkeit dieses Textes gerade in der Vorwoche im Krankenhaus an mir erfahren dürfen.
Während einer Predigtpause  wurden wir  alle eingeladen, unseren Text mit einem anderen Besucher/einer anderen Besucherin zu teilen. Vorzugsweise mit jemand, den/die wir gar nicht oder kaum kannten. Es führte zu einem lebhaften Aufeinanderzugehen und manchem Austausch.
Das zweite Element war das Fürbittengebet, das nicht von der Pastorin, sondern abschnittsweise von Mitgliedern der Gemeinde gesprochen wurde. Das könnte zum Einstieg in individuelle Fürbitten von Gottesdienstbesuchern führen. Warum eigentlich nicht?
Vielleicht ist es generell eine gute Entwicklung, wenn traditionelle liturgische Formen in der einen oder anderen Weise verändert/ergänzt werden.
Ich habe das jedenfalls als nicht nur positiv, sondern dankbar empfunden.

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