Vor zwei Wochen ging das „Wort zum Alltag“ um eine deutsche Dame hier in Sydney, die einen unter der ANZAC-Brücke lebenden Obdachlosen sozusagen zu ihrem „Adoptivsohn“ gemacht und ihm über lange Zeit viel Gutes erwiesen hatte.
Gestern bekam ich von ihr den ersten Brief nach der Rückkehr nach Deutschland nach Ende ihres beruflichen Lebens hier. Ich erfuhr, dass Murkl mit nach München geflogen war. Er ist ein früher von der Tochter in Sydney übernommenes Kaninchen.
Für die Zollbeamten war er eine Premiere. Sie stuften seinen Wert mit € 10,00 ein und bekamen eine Gebühr von € 17,00.
Jetzt werden vielleicht Leserinnen/Leser des „Wort zum Alltag“ sagen: „Das geht ja nun wohl doch zu weit!“ Ich respektiere ihre Meinung, wenn ich sie auch nicht teile. Menschen können tiefe Bindungen zu Tieren entwickeln. Und ausserdem: auch Tiere sind Teil von Gottes Schöpfung und waren die ersten Zeugen der Christgeburt im Stall von Bethlehem.
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Kommentar ( 1)
Dietrich Rehnert says:
16. Dezember 2011 at 8:50Als Schreiber der Texte des „Wort zum Alltag“ bin ich immer wieder beeindruckt von den von Mathias Burbach ausgewaehlten Illustrationen. Darin steckt eine Kreativitaet, fuer die ich einfach einmal mit einem Kommentar Dank sagen moechte.