
Es ist schon seltsam, wenn einem über die Medien Dinge bekannt werden, die man vermutlich zunächst für einen mindestens geschmacklosen Aprilscherz gehalten hat. So ging es mir in der Vorwoche, als ich erstmals mit dem Begriff „Organ Harvesting“ konfrontiert wurde. Sicher kann man ihn unterschiedlich übersetzen, doch der Tatbestand des legalen oder illegalen Erwerbes von Organen zu Transplantationszwecken ist sachlich nicht von der Hand zu weisen.
Ich wußte von den Bemühungen in den Ländern der Zwei-Drittel-Welt, vor allem für Nierentransplantationen Menschen gegen Bezahlung zur Spende einer eigenen Niere zu bewegen.
In der vergangenen Woche kam Information hinzu, daß vor allem in der Volksrepublik China Häftlinge getötet werden, um ihre Organe für verschiedene Zwecke zu verwenden. Es waren auch grausige Einzelheiten dabei, daß die Ermordungen so vorgenommen werden, daß die erwünschten Organe dabei nicht beschädigt werden.
Vielleicht gibt es unter den Lesern des „Wort zum Alltag“ Menschen, die zu diesem Thema mehr Aufklärung verfügbar haben.
