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Praise the Lord

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Der plötzliche Tod meiner Frau Angelika im Mai 2009 bedeutete den totalen Zusammenbruch der bisherigen Welt. Die Kontaktaufnahme mit der benachbarten anglikanischen Gemeinde und die geschwisterliche und liebevolle Aufnahme dort führte zu dem Beginn einer neün Lebensphase mit der schrittweisen Überwindung der lähmenden Trauer. Viele neue Beziehungen entstanden.
Eine davon – im Oktober 2011 – brachte die Bekanntschaft und wachsende Freundschaft mit einem Mann, den ich hier Arthur nennen möchte. Eine lebensbedrohende Krankheit hatte ihn zum Kennenlernen von Jesus und zum christlichen Glauben geführt. Mit ihm und einem anderen neuen Freund entstand ein Bibel- und Glaubenskreis, der sich nun schon lange jede Woche in meinem Zuhause trifft. Teil der Begegnungen ist immer wieder der Dank an Gott für seine vielfältigen täglichen guten Gaben an uns, die zur Überschrift dieses Textes geleitet haben:

„Praise the Lord!“

Arthur braucht mindestens jede zweite Woche Bluttransfusionen. Am Sonntag werden wir mit ihm seinen Geburtstag feiern. An ihm habe ich die Tiefe jenes Wortes des Apostels Paulus erfahren von der Stärke in der Schwachheit. Der körperlichen Schwachheit steht eine beeindruckende spirituelle Stärke gegenüber: Praise the Lord.

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