Noch keine Kommentare

Trost nach einer Hiobsbotschaft

Hiob Der Herr hat’s gegeben,
der Herr hat’s genommen.
Der Name des Herrn sei gelobt.

Ich habe lebenslang das Wort des Hiob in einer entsetzlichen Verlustsituation immer bewundert. Es spricht sich so leicht aus. Nun schreibe ich es zwei Tage nach der Trauerfeier für meine geliebte Frau. Ein schöner Traum ist beendet, eine persönliche Welt von liebevollstem Miteinander von einer Minute zur anderen zusammengebrochen.
Was bleibt? Einmal die Zusage Jesu: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Zum anderen der Gedanke daran, daß ihr jahrelanges Leiden, im Verwandten- und Freundeskreis oft genug erlebt, erspart geblieben ist. Zuletzt die von Herzen kommende Anteilnahme vieler Freunde.
An diesem Morgen fand ich den folgenden Jesaja-Text in den Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:

„Herr, laß mich wieder genesen und leben!“

Vielleicht hilft anderen Menschen und mir selbst dazu das Pfingstfest an diesem Sonntag, das Kommen des Heiligen Geistes. Jesus hat ihn als Tröster nach seinem Fortgang bezeichnet. Ich wünsche ihn allen, die ihn besonders brauchen.

Einen Kommentar posten