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Umkehr des Herzens

In diesen Wochen begeht die ökumenische Bruderschaft von Taizé (Burgund) ihr 70jähriges Bestehen. Gleichzeitig erinnert sie sich an ihren Begründer und langjährigen Frère Roger Schutz, der vor fünf Jahren im Alter von 90 Jahren während eines Gottesdienstes von einer geistesgestörten Frau erstochen wurde. Aus beiden Anlässen werden im Newsletter der Bruderschaft in Wort und Bild Äusserungen ihres Priors aufgenommen, die bisher unveröffentlicht sind.
Eine von knapp zwei Minuten Dauer habe ich mir mehrfach angesehen/angehört. Sie beschäftigt sich zu Beginn mit dem in uns Menschen angelegten „inneren Hang zur Gewalt“, der durch eine „lebendige Nächstenliebe“ überwunden werden müsse. Der Weg dazu sei „die Umkehr des Herzens“.
Bisher dahin die sehr prägnante Äusserung. Auch die Chance dazu ist in allen von uns angelegt. Vielleicht haben wir ja schon Menschen in unserem Lebensumfeld erlebt, denen diese „Umkehr des Herzens„, der Weg zum Guten, geschenkt worden ist. Vielleicht haben wir sie sogar an uns selbst erfahren dürfen. Wenn noch nicht: wir dürfen mit gefalteten Händen darum bitten, immer wieder neu.

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