Aus dem wenig bekannten Buch Jesus Sirach aus der Bibel, Kapitel 37, Vers 17, stammt dieser Text im neuen Newsletter der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) :
„Und bleibe bei dem, was Dir Dein Herz rät; denn Du wirst keinen treueren Ratgeber finden.“
Ich muss gestehen, dass ich mit der Einordnung, dem Verständnis dieses Textes Probleme habe. Kann ich mich immer und überall auf die Stimme meines Herzens verlassen oder könnte ich dadurch eventuell sogar einmal sehr verlassen sein? Welche Rolle spielen Herz und Verstand bei meinen Entscheidungen? Wann muss, darf, soll der eine Bereich die Oberhand über den anderen haben?
Dazu wünsche ich mir den Rat und die Meinung von Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“.


Kommentare ( 2)
Angelika says:
26. August 2011 at 6:49Mein Konfirmationsspruch: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an.1 Samuel,16,7
Meiner Tochter gefiel der Spruch so gut, sie hatte ihn ebenfalls als Konfirmationsspruch. Ich glaube, das Hören auf das Herz hat ganz viel mit unserem Leben zu tun!
Mathias Burbach says:
26. August 2011 at 21:22Dietrich schrieb:
„Wann muss, darf, soll der eine Bereich die Oberhand über den anderen haben?“
Das hört sich so nach Gegensatz an. Das – denke ich – ist nicht der Fall. Zum Geburtstag hat mir ein Gemeindemitglied das Buch „The Love Dare“ geschenkt. Wenn man das liest wird klar wie gut man beraten ist dem Herz und der Liebe den Vorrang zu geben.
Salut,
Mathias