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Uralt und doch aktuell

Im Zuge einer Predigtvorbereitung für den letzten Sonntag des Monats (29.1.) stieß ich auf eine uralte Geschichte, die für mich seinerzeit ein wichtiger Entwicklungspunkt wurde und die ich strukturell auch heute noch als aktuell empfinde. Ich will sie deshalb hier mit den Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“ teilen.

Im Wahlkampf für den Bundestag kommt ein Kandidat in eine ländliche Gemeinde. Da er im weiteren Ortsbereich häufig in den Zeitungen erscheint, erwartet ihn eine ansehnliche Zuhörerzahl.

Im Anschluss an den Vortrag wird zu Fragen eingeladen. Ein Student fragt: „Warum sind sie eigentlich gerade in diese Partei eingetreten?“

Der Kandidat erklärt, dass er seine und die Zielvorstellungen der Parteien auf Zettel aufgeschrieben und mit den eigenen verglichen habe. Dabei sei in dieser Partei die größte Anzahl seiner eigenen Zielvorstellungen ablesbar gewesen und er in diese Partei eingetreten.

Der Student bedankt sich, hat aber noch eine Zusatzfrage; wieviel Prozent seiner eigenen Ziele seien bei dieser Partei denn feststellbar gewesen?

Die Antwort:   „5%“

Ich will die Geschichte nicht kommentieren, würde mich aber für Kommentare bedanken.

Kommentar ( 1)

  1. Antworten
    Angelika says:

    Wie wahr!
    CDU: christlich?
    SPD: hat sie nicht ihre Seele verkauft?
    Grüne: leben sie das, was sie predigen?
    FDP: “ im liberalen Sinn heißt liberal nicht nur liberal“
    AFD: unwählbar
    Die kleinen Parteien haben auch ihre Schwierigkeiten.

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