
Je älter ich werde, je mehr nehme ich Anlässe zum Danken bewusst und dankbar wahr. Es sind durchweg gar keine besonderen Ereignisse, sondern mehr die kleinen Freuden des Alltags. In dieser Woche gab es schon am frühen Morgen zahlreiche Freuden.
Gegen fünf Uhr früh endete ein Schlaf von mehr als sieben ununterbrochenen Stunden. Bald darauf kam mein vierbeiniger Sohn SASCHA nach dem frühen Abfüttern in meinen Arm. Sein Schnurren ging sehr rasch in einen Schlaf über. Die Morgensonne begann ihre goldenen Spiele auf Wänden und Möbeln. Der morgendliche große Cappuccino bleibt ein Genuss. Noch vor dem Frühstück wurde die angekommene Post auf dem Computer angesehen.
In einem Brief wurde unsere gemeinsame Freude an den Werken von Matthias CLAUDIUS angesprochen.
Ein Vers aus seinem Gedicht „Täglich zu singen“ soll deshalb hier den Schluss bilden:
Gott gebe mir an jedem Tag
soviel ich darf zum Leben.
Er gibt’s dem Sperling auf dem Dach:
Wie sollt er’s mir nicht geben?
