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Vom Glück der Gemeinschaft

Jean Vanier - Foto Warren Pot

„Gemeinschaft ist ein Ort, wo unsere Begrenztheit zutage kommt. Ich entdecke meine Armut und meine Schwächen. Weiss ich mich aber angenommen samt meinen Fähigkeiten und Grenzen, dann wird sie zum Ort der Befreiung. Es gibt nichts Schöneres als eine Gemeinschaft, wo man beginnt, sich wirklich zu lieben und zu vertrauen.“
Dieser Text stammt von Jean Vanier, dessen Name vielen Lesenden des „Wort zum Alltag“ unbekannt sein mag. Auf den aus Kanada stammenden Jean Vanier, jetzt 86 Jahre alt, geht die Gründung der „Arche“ (l’Arche) zurück. Seine Idee war die des Zusammenlebens von behinderten und nichtbehinderten Menschen in einer familienähnlichen Gemeinschaft. Ca. 150 derartiger Gemeinschaften gibt es inzwischen in etwa 40 Ländern, drei davon auch in Sydney. Da ein früherer Kirchenvorsteher  unserer deutschsprachigen lutherischen Gemeinde dort ganz persönliche Erfahrungen sammeln konnten, möchten wir gern in der kommenden Woche dieses Thema noch etwas vertiefen.
Inzwischen wünschen wir diesen ungewöhnlichen Gemeinschaften ein gesegnetes Miteinander.

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