Am vergangenen Sonntag haben wir wie üblich eingeladen zu den Gottesdiensten am folgenden Sonntag. Der kommende Sonntag ist im doppelten Sinn ein besonderer Sonntag. Einmal ist es der letzte Sonntag im laufenden Kirchenjahr, zum anderen ist es der Ewigkeitssonntag. Meine Generation ist aufgewachsen mit der Bezeichnung „Totensonntag“. Ich habe die Namensänderung von Anfang an begrüßt, sagt sie doch etwas über unser Verständnis vom Lebensende aus.
Im katholischen Abreisskalender finde ich einen Text der Mitbegründerin der Seventh-Day Adventist Church, im lutherischen Internetportal ein wirklich ökumenisches Ereignis. Ellen Gould White schrieb:
„Trauert nicht wie solche,
die ohne Hoffnung und Hilfe sind.
Jesus lebt! Und weil er lebt,
werden auch wir leben.“
So wollen wir in den Ewigkeitssonntag hineingehen: uns erinnern an die uns wertvollen Menschen, von denen wir Abschied nehmen mussten, doch auch in dem Bewusstsein, dass sie uns nur vorausgegangen sind in Gottes Ewigkeit.

