Ich komme gerade aus Chatswood zurück, unserem großen und weiter wachsenden Zentrum im Norden Sydneys. Mein Besuch hatte nichts mit dem bevorstehenden Christfest zu tun, doch ich wurde in den Trubel einbezogen, der in diesen Tagen und Wochen überall stattfindet. Das fällt schon im Verkehr auf. Ich bin froh, dass ich in Australien nie ein Autofahrer geworden bin.
Bei Telefonaten mit Freunden/Mitgliedern unserer deutschsprachigen lutherischen Gemeinde
ist oft von einer Party nach der anderen die Rede. Auch das geht an mir vorbei, wenn ich mal von Abschlußessen bei einem Kurs der Seniorenuniversität und solchen gemeinsamen Mahlzeiten in zwei Hausbibelkreisen absehe.
Die Erinnerung an manche Hektik zum Weihnachtsfest ist aber vorhanden, sogar auch an Situationen, in denen das Fest am Unfrieden zu scheitern drohte.
Der Verzicht auf jegliche Hektik hat aber ihren Preis: es ist das allein zu verbringende Gedenken an die Geburt des Kindes in der Krippe zu Bethlehem. Dieses Geschehen sollte im Zentrum des Christfestes bleiben oder es wieder werden. Man kann es so einfach ausdrücken:
„Jesus is the reason for the season!“


Kommentar ( 1)
Anja Kobus says:
18. Dezember 2014 at 5:39Hallo Dietrich, deine Gedanken zur Weihnachtszeit gefallen mir, auch wenn sie traurig klingen.
Liebe Grüße aus Hannover, Anja