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Z.

Viele Leser des „Wort zum Alltag“, wenn nicht alle, werden raten, was diese Überschrift einleiten soll. Vielleicht ja ein sehr persönliches „Wort zum Alltag“. Als ich meine spätere Frau kennenlernte, hatte sie zwei erwachsene Töchter. Der Vater hatte die Familie verlassen, als die beiden Kinder noch weit unter dem Grundschulalter waren.
Das Kennenlernen und Wachsen in eine Beziehung und schliesslich eine für beide Beteiligten zweite Ehe hat ja viele Phasen, in denen die Realität dieser neuen Liebe vielfach getestet wird.
Meine spätere Frau sagte eines Tages „Du bist der zärtlichste Mann der Welt!“ Nach ihrem traumatisch plötzlichen Tod fehlt mir nichts so sehr wie Zärtlichkeit.
Das „Z.“ aus diesem Begriff ist aber nicht ganz verschwunden, sondern durch „Z.“ gleich ZUWENDUNG ersetzt worden. Die geschieht auch jenseits der vermissten Zärtlichkeit. Vielleicht mit einem meiner Kater im Arm, vielleicht mit einem Menschen, der mich vor oder nach einem Gottesdienst in den Arm nimmt, vielleicht mit dem vorsichtigen Berühren einer blühenden Blume, vielleicht beim Anhören eines Violinkonzertes. Inzwischen empfinde ich Zuwendung, aktiv oder passiv, als eine besondere Gabe des Heiligen Geistes.

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